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	Kommentare zu: Nein zu Tierversuchen!	</title>
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		<title>
		Von: Miyon		</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Miyon]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 03:53:53 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Das Mitleid oder die Fe4higkeit das Leid eines anderen Wesens naudczempfinhen, ist ffcr Arthur Schopenhauer die Grundlage jeder moralisch wertvollen Handlung. Doch unsere Leidensfe4higkeit scheint enden wollend, wenn es darum geht unsere eigenen Interessen zu befriedigen. Die moderne Interpretation des Homo-mensura-Satzes (Der Mensch ist das Madf aller Dinge) hat in vielerlei Hinsicht mehr zum Fluch, denn zum Segen geffchrt. Doch der Reihe nach: De facto sind Tiere keine Mitglieder unserer moralischen Gemeinschaft und sie kf6nnen es auch nicht werden. Eine moralische Gemeinschaft zeichnet sich ja dadurch aus, dass die in ihr lebenden Individuen bestimmte moralische Werte und Normen als verbindlich anerkennen und zumindest im Prinzip danach handeln. Tiere kf6nnen weder das eine noch das andere. Die entscheidende Frage lautet also, welche Moral, d.h., welche Werte und Normen eine Gemeinschaft ffcr den Umgang mit nicht-menschlichen Lebewesen hervorbringt und akzeptiert. Und diesbezfcglich mfcssen wir konstatieren, dass wir in einer Gemeinschaft leben, in der es an einer solchen Moral mangelt (um es vorsichtig auszudrfccken). Mit nicht-menschlichem Leben wird bisweilen rfccksichtslos und brutal umgegangen, ohne jede Regung von Mitleid oder Mitgeffchl. Im Zweifel gerechtfertigt, handelt es sich doch vermeintlich um einen Auftrag zum Wohle der Menschheit. Dann geht es um Arbeitsple4tze, um Medikamente, um Fortschritt usw. Die Gesetzgebung (jedenfalls jene in d6sterreich), die in letzter Konsequenz ein Spiegel des Moralverste4ndnisses ist, schle4gt dem Fass den Boden aus: nicht-menschliches Leben wird als Sache gehandelt. Mein Hund  Seneca    nichts anderes als mein Computer? Auf der anderen Seite ist auch der militante Tierschutz wenig zielffchrend, weil es scheint, dass er zum Prozess der Bewusstseinsbildung nichts oder nur wenig beitre4gt. Doch gerade diese Bewusstseinsbildung scheint der einzige Weg, um le4ngerfristig zu einem madfvollen und moralisch vertretbaren Umgang mit unseren tierischen Artgenossen zurfcckzukehren. Den grf6dften Feind dieses Prozesses sehe ich allerdings im Lebensmodell  Konsum , dem immer mehr Menschen anheimfallen. Wer nur noch konsumiert, der wird dumm, denn er hf6rt auf  nachzudenken. Ohne Nachdenken kommen wir in dieser Sache aber nicht weiter. Im Gegenteil wir entwickeln uns zurfcck. Bernd Wadf, Philosoph, Academia Philosophia]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Mitleid oder die Fe4higkeit das Leid eines anderen Wesens naudczempfinhen, ist ffcr Arthur Schopenhauer die Grundlage jeder moralisch wertvollen Handlung. Doch unsere Leidensfe4higkeit scheint enden wollend, wenn es darum geht unsere eigenen Interessen zu befriedigen. Die moderne Interpretation des Homo-mensura-Satzes (Der Mensch ist das Madf aller Dinge) hat in vielerlei Hinsicht mehr zum Fluch, denn zum Segen geffchrt. Doch der Reihe nach: De facto sind Tiere keine Mitglieder unserer moralischen Gemeinschaft und sie kf6nnen es auch nicht werden. Eine moralische Gemeinschaft zeichnet sich ja dadurch aus, dass die in ihr lebenden Individuen bestimmte moralische Werte und Normen als verbindlich anerkennen und zumindest im Prinzip danach handeln. Tiere kf6nnen weder das eine noch das andere. Die entscheidende Frage lautet also, welche Moral, d.h., welche Werte und Normen eine Gemeinschaft ffcr den Umgang mit nicht-menschlichen Lebewesen hervorbringt und akzeptiert. Und diesbezfcglich mfcssen wir konstatieren, dass wir in einer Gemeinschaft leben, in der es an einer solchen Moral mangelt (um es vorsichtig auszudrfccken). Mit nicht-menschlichem Leben wird bisweilen rfccksichtslos und brutal umgegangen, ohne jede Regung von Mitleid oder Mitgeffchl. Im Zweifel gerechtfertigt, handelt es sich doch vermeintlich um einen Auftrag zum Wohle der Menschheit. Dann geht es um Arbeitsple4tze, um Medikamente, um Fortschritt usw. Die Gesetzgebung (jedenfalls jene in d6sterreich), die in letzter Konsequenz ein Spiegel des Moralverste4ndnisses ist, schle4gt dem Fass den Boden aus: nicht-menschliches Leben wird als Sache gehandelt. Mein Hund  Seneca    nichts anderes als mein Computer? Auf der anderen Seite ist auch der militante Tierschutz wenig zielffchrend, weil es scheint, dass er zum Prozess der Bewusstseinsbildung nichts oder nur wenig beitre4gt. Doch gerade diese Bewusstseinsbildung scheint der einzige Weg, um le4ngerfristig zu einem madfvollen und moralisch vertretbaren Umgang mit unseren tierischen Artgenossen zurfcckzukehren. Den grf6dften Feind dieses Prozesses sehe ich allerdings im Lebensmodell  Konsum , dem immer mehr Menschen anheimfallen. Wer nur noch konsumiert, der wird dumm, denn er hf6rt auf  nachzudenken. Ohne Nachdenken kommen wir in dieser Sache aber nicht weiter. Im Gegenteil wir entwickeln uns zurfcck. Bernd Wadf, Philosoph, Academia Philosophia</p>
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